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Ruderfreunde Nieschütz am Elbekilometer 92

Dampfer im Spreewald

Die Spreewaldfahrt der Albis Colonia RG Meißen ist schon eine gute Tradition. Die Ruderfreunde Nieschütz unterstützten dabei. So konnten die Teilnehmer aus Berlin, Jena, Köln, Dresden und Diepholz zwei sehr schöne Rudertage erleben. Das war anfangs gar nicht so klar. Denn immer wieder gibt es Fragen, ob Rudern im Spreewald überhaupt möglich ist und ob das Wetter dies Mitte Oktober zulässt. - Nun, gefroren haben nur wenige Touristen auf den Kähnen der Fährleute, wir gaben uns Feuer. Die leider sehr gestiegene Zahl der Raucher zündelte so kräftig, das gleich am ersten Tag der neue Feuerlöschkahn der örtlichen Wehr "volles Rohr" am Lübbenauer Kanu heim vorbei fuhr. Geraucht wurde natürlich nur, um den nachfolgenden Boot ein Wegzeichen zu setzen.

Das hat recht gut funktioniert, zu dieser Fahrt ist keines der sieben Boote verloren gegangen. Alle Mannschaften hatten gute Unterhaltung auf dem von Fahrtenleiter Thomas Jendro zusammengestellten Rundkurs. Mit der Passage weniger Schleusen und meist ausreichend breiter Fliese war das Rudern angenehm, die Natur ist im Herbst sehr schön. Die Gastronomie bereitet sich schon auf den Winterschlaf vor und nur wenige Kanus verunsicherten noch das Revier.  So ist diese Fahrt gut für alle, die Erholung bei entspanntem Rudern suchen. Reichlich 50 km sind wirklich nicht zu viel für ein Wochenende.

Überhaupt muss man Jendros Spreewaldfahrten ein gestiegenes Niveau bescheinigen. Das beginnt beim Laden der Boote. In der Halle von Albis Colonia hat sich eine wohltuende Ordnung ausgebreitet.  Weil die Boote schon am Anreisetag geriggert werden konnten, ging es am Sonnabend zu angemessener Zeit auf Wasser. Nach der schönen Fahrt über Escheflies, Hochwald und Eiche musste man sich nicht sorgen, den Sonnenuntergang und möglicher Weise weitere Stunden im Boot zu erleben.  Frische Brötchen und ein gut geplanter Kurs am Sonntag lassen die Abreise nicht in Stress ausarten. Für viele war es die erste Rudertour im Spreewald und es wird wohl nicht die letzte bleiben. (Fotos: W.Seher)